Dass es solche Fälle gibt, ist keine Überraschung. Dass ein besonders schwerer Fall durch die Medien geht, war leider auch nur eine Frage der Zeit. Der Haustiermarkt, mit einem enormen Marktanteil "Hund", ist für viele eine attraktive Jobvariante. Es ist in den letzten Jahren immer deutlicher zu beobachten, dass immer mehr sich den lukrativen Dienstleistungssektor "Hund"· nicht entgehen lassen wollen. Zweitrangig ob man dafür entsprechende Qualifizierungen aufweisen kann. Ob Hundetrainer oder Hundepension usw., all diese Berufe sind nicht geschützt. Jeder kann sich in Deutschland einen Gewerbeschein holen und wird ohne wenn und aber auf Hund und Halter losgelassen.
Daher war ein solcher Fall wie in Waltrop zu erwarten und wird sicherlich kein Einzelfall bleiben.
Aber leider sind es nicht nur fehlende Ausbildungsvorgaben und inkompetente Anbieter, sondern auch unbedarfte und vertrauensvolle Hundehalter die diesen schwarzen Schafen ihre Arbeit ermöglichen. Nur, woran kann ein Hundehalter erkennen mit wem er es zu tun hat, wenn es keine einheitlichen Richtlinien und Qualitätsstandards gibt?