Wo ist die Maus?

Haben Sie auch einen Jäger an Ihrer Seite? Ob es sich um einen reinrassigen Jagdhund, einen Mischling oder auch einen Hund haben, der eigentlich kein klassischer Jäger ist, viele Hunde gehen ihrer Leidenschaft mit Passion nach.

So gibt es viele Frauchen und Herrchen die in dieser Jahreszeit, vor allem in den letzten Wochen, verzweifelt am Rand einer Wiese stehen, auf dem sich der Hund mit Vergnügen der Mäusejagd widmet. Sie fragen sich "warum verzweifelt"? Weil der "Mäusejäger" seinen zweibeinigen Partner am Feldrand keines Blickes mehr würdigt und anscheinend auch das Gehör verloren hat.

Was tun, wenn der Hund über die Frage "Wo ist die Maus" die Welt um ihn herum völlig vergisst?

In den Augen eines Jagdhundes oder eines Hundes mit Jagdpassion, steigt Ihr Ansehen enorm, wenn Sie sich als Jagdpartner erweisen der ihm etwas beibringen kann und der mit ihm zusammen "auf Jagd" geht. Und seinen Partner läßt man dann auch bei der Fährtensuche und Stöberarbeit nicht aus den Augen. Und wenn sich der Zweibeiner bei der Arbeit als würdig erweist, lässt man sich auch von ihm führen.



Der Schlüssel, um nicht allein am Wegesrand zu stehen und von seinem Hund ignoriert zu werden, ist "gemeinsam Erleben". Gehen Sie mit Ihrem Hund in das Feld und zeigen Sie ihm wo Spuren und Mauselöcher sind. Führen Sie ihn gezielt auf die Fährten. Und lassen Sie den Hund nur solange graben, dass er keine Mäuse oder andere Tier erbeuten kann. Wenn Sie daneben stehen, sehen Sie wann es Zeit wird an dieser Stelle abzubrechen und den Hund weiterzuführen. Damit der Hund aber trotzdem seinen Beutetrieb befriedigen kann, führen Sie ihn zu einem vorher versteckten Dummy oder lassen ihn den Dummy apportieren. Gerade wenn Ihr Jäger gräbt und vor Beutespannung kaum noch an sich halten kann, ist das Apportieren eine gute Möglichkeit ein positives Beuteerlebnis zu ermöglichen und Anspannung abzubauen.

Natürlich braucht es eine gewisse Zeit um ein Jagdteam zu werden. Bis dahin ist die Schleppleine die einfachsten Möglichkeit seinen Vierbeiner wieder aus seiner Welt zu holen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mit der Schlepleine können Sie ihn seiner Passion nachgehen lassen, und auch wenn er noch nicht abrufbar ist, einfach nach dem einmaligen "Komm-Kommando" einfach zu sich zu holen. Ganz unspektakulär.

Und da der Winter schon an die Türen klopft, ist die schlimmste oder aus Hundesicht, aufregende Herbstzeit so gut wie vorbei!